Ein Verein. Ein Stadtteil. Eine Tradition. #AlteLiebe
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Die Vereinschronik

 

Die 1910er

 

Im März des Jahres 1913 wurde im späteren Vereinslokal „Lohmann“ die Turnerschaft Meerbeck gegründet. lohmannSie schloss sich dem Niederrheinischen Turnerbund an. Zu ihrem Vorsitzenden wurde Herrmann Pierschel gewählt. Die Anfänge der Fußballer gehen ebenfalls bis ins Jahr 1913 zurück. Die Tatsache, dass eine solche Betätigung damals in der Öffentlichkeit noch als Gefährdung der Sittlichkeit angesehen wurde, ließ einen ordnungsgemäßen Spiel- und Vereinsbetrieb nicht zu. Ansprechpartner und Koordinator war Wilhelm Bärwinkel.

1919 gründeten Phillipp Herkel und Max Meier den Meerbecker Spielverein unter den Vereinsfarben rot und schwarz. Die Zeche Rheinpreußen zeigte sich aufgeschlossen und stellte dem Verein das Gelände unserer heutigen Platzanlage zur Verfügung. Der Bergwerksdirektor Zimmermann fuhr zur Übergabe mit einer Pferdekutsche vor.

 

Die 1920er

 

1920 wurde die DJK-Meerbeck von Präses A. Hegenkötter und Franz Hucker ins Leben gerufen.1920 präses Hegenkötter Bis dorthin waren ihre Sportarten Fußball und Turnen. Ebenfalls im Jahre 1920 wurde die Gründung des Arbeitersportvereins „Vorwärts-Meerbeck“ unter dem Vorsitz von Gustav Halm vollzogen. Hier standen die Sportarten Schwimmen und Turnen im Vordergrund.

1921 wurde durch die Zeche Rheinpreußen ein Gelände zur Verfügung gestellt. Am „Galgenberg“ wurde der erste normgerechte Fußballplatz in Meerbeck eingeweiht. Dieser wurde ausschließlich in kompletter Eigenleistung errichtet.

1924 konnte trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten die Fahne der Turnerschaft geweiht werden. Ab jetzt setzte ein reger Turnbetrieb ein. Aber auch Leichtathleten, Ringer und Handballer hatten begeisterte Anhänger. Max Meier übernahm für 3 Jahre den Vorsitz beim Meerbecker Spielverein.

1925 trat die Turnerschaft dem Allgemeinen Deutschen Turnerbund (ADT) bei.

Vier Jahre später im Jahre 1929 erhielt der Turnverein neuen Auftrieb und eine neue Turnhalle an der Römerstraße wurde eingeweiht.

 

Die 1930er

 

Unter dem Regime der Nationalsozialisten wurde „Vorwärts-Meerbeck“ 1933 von den Nazis unter Zwang aufgelöst. Notgedrungen trat der größte Teil der aktiven Turner mit ihren Vorturnern dem „ADT-Meerbeck“ bei.

Arge finanzielle Schwierigkeiten plagten den Meerbecker SV im Jahre 1935. Die Zeche Rheinpreußen zeigte sich großzügig und half. Heinrich Nennstiel wird 1.Vorsitzender des „Turn- und Spielverein Rheinpreußen Meerbeck“, welcher zuvor durch eine Fusion des Meerbecker SV und dem ADT Meerbeck entstanden war. Die neuen Vereinsfarben waren nun grün, weiß und schwarz. Die angebotenen Sportarten waren um ein Vielfaches erweitert worden auf Fußball, Turnen, Handball, Leichtathletik, Ringen sowie Radfahren und Schießen.

Dank des Einsatzes vieler Beteiligter und ganz besonders von Heinrich Nennstiel wurden 1937 die Darlehen der Gemeinde Repelen-Baerl und der Zeche Rheinpreußen gelöscht und der Verein konnte nun wieder schwarze Zahlen schreiben.

Meerbecker Fußballauftritte endeten bis 1939 jeweils mit Niederlagen in der 1. Hauptrunde des Gau-Pokals.

 

Die 1940er

 

1944 befand sich der 2.Weltkrieg in seiner Endphase und der Spielbetrieb wurde daher komplett eingestellt.

1945 war der Krieg dann glücklicherweise beendet und Stephan Verheyen lud am 09. Dezember zur Mitgliederversammlung. Peter Scholl wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt und der Wiederaufbau des Vereins begann. Der Sportplatz wurde instandgesetzt und auch der Erfolg kam wieder zurück in die Bergarbeiterregion Meerbeck.

Die A-Jugend des TuS Meerbeck wurde 1946/47 nacheinander Kreis-, Bezirks-, Niederrhein- und Westmeister.

 

Die 1950er

 

1952 stieg die 1. Mannschaft der Fußballabteilung in die damals höchste Amateurklasse, die Landesliga Niederrhein, auf. Auch die Turner organisierten sich 1952 wieder neu. Sie trafen sich in der Gaststätte „Lohmann“.

01 Vorsitzender Fritz Hackländer 1950 1967Wiederum ein Jahr später, 1953, wurde unter der Regie von Fritz Hackländer der Umbau des Sportplatzes in Angriff genommen. Nach Fertigstellung stand nunmehr die Hauptkampfbahn mit einem Fassungsvermögen von ca. 25.000 Zuschauern, zwei Fußballfelder und eine Leichtathletik­anlage zur Verfügung. Bei der Übergabe verlieh Bergwerksdirektor Wilhelm Reuter der Anlage den Namen „Rheinpreußenstadion“ mit den Worten „Wir vergeben diesen Namen nur einmal, aber wir wissen, wem wir ihn geben“.
Friedhelm Zielony, Torhüter der C-Jugend des TuS Meerbeck, wird am 25. April 1959 im Hinspiel der Schüler-Nationalmannschaften England gegen Deutschland (2:0) in Wembley eingesetzt.

Im Jahre 1955 wurde die Turnhalle an der Römerstraße wieder hergestellt. Es begann der geregelte Turnbetrieb. Abteilungsleiter hier war Wilhelm Königs. Am 18. Dezember wurde die vor dem 2. Weltkrieg verbotene DJK Meerbeck wiedergegründet. Damaliger 1. Vorsitzender der DJK Meerbeck war Leo Gramse.

Im Jahre 1957 errangen die Leichtathleten in den Schülerklassen bei der Jugend-Mannschaftsmeisterschaft der Bundesrepublik den 2.Platz.
Vor mehr als 1000 Zuschauern spielte die A-Jugend gegen die Wolverhampton Wanderers mit dem Endstand von 6 : 2.

1959 Leichtathletik Frauen Länderkampf 1a 1958 fand das Eröffnungsspiel des Rheinpreußenstadion zwischen TuS Meerbeck und dem Homberger SV statt. Das Spiel endet mit einem verdienten 2:1 für die Hausherren.

Ein Jahre später wurden 25.000 Zuschauer im Jahre 1959 Zeitzeugen eines Leichtathletik-Länderkampfes der Frauen „Deutschland – Tschechoslowakei“. Bei dieser Veranstaltung wurde das „Rheinpreußenstadion“ unter großer Anteilnahme der Bevölkerung offiziell eingeweiht.
Unser damaliger Fußballtorwart Werner Pfeifer spielte sich als A-Jugendlicher über die westdeutsche Auswahl in die DFB-Jugendnationalmannschaft.

Die 1960er

1960 hütete Werner Pfeifer im UEFA-Juniorenturnier in Österreich gegen die Türkei, Ungarn, DDR und England das Tor der deutschen Mannschaft. Eine Ringerabteilung wurde wieder ins Leben gerufen und der Abteilungsname änderte sich in Turn- und Ringerabteilung. Die Leichtathletikmeisterschaften der Männer und Frauen des Verbandes Niederrhein wurden im Rheinpreußenstadion durchgeführt.

Als Landesligaspieler des TuS Meerbeck absolvierte Werner Pfeifer am 7. April 1961 ein Auswahlspiel der deutschen Nationalmannschaft der Amateure gegen Italien (2:0).

Im darauffolgenden Jahr 1962 wechselte Werner Pfeifer als Vertragsspieler in die höchste Spielklasse Oberliga West zu Fortuna Düsseldorf.

Unter Leitung von Heinrich Pirschel und Adolf Pin konnten die Ringer 1963 mehrere Kreis- und Bezirksmeister stellen.
Die Handballer standen kurz vor der Erringung der Kreismeisterschaft.
Zum 50. Vereins-Jubiläum spielte unsere 1. Mannschaft am 06. Juni gegen Partizan Belgrad (Junioren).

1964 erfolgte der Abstieg der Fußballer in die Bezirksliga.

Anschließend 1965 erfolgte der Wiederaufstieg in die Landesliga.
Die A-Jugend spielte um die Niederrheinmeisterschaft.

1968 gab es einen überregionalen Auftritt im Westdeutschen Pokal mit dem Spiel gegen Eintracht Duisburg (0:1).

Die 1970er

Im Jahre 1970 wurde das „Max-Schnitzer-Vereinsheim“, welches in Eigenregie durch die Mitglieder errichtet wurde, fertiggestellt und dem Verein übergeben.

Karlheinz Tepper1971 erfolgte der Aufstieg der Fußballer des TuS Meerbeck in die Landesliga. Zudem stieg die A-Jugend des TuS Meerbeck in die neu geschaffene Niederrheinliga auf. Kurz darauf fusionierte der TuS Meerbeck mit der DJK Meerbeck und der Verein wurde unter dem neuen Namen „Rheinkamper Sportverein (RSV) Meerbeck 13/20 e.V.“ weitergeführt. Karlheinz Tepper wurde 1. Vorsitzender. Vereinsfarben waren nun grün, weiß und schwarz.

1972 misslang der Durchmarsch in die Verbandsliga im Endspurt am Konkurrenten Olympia Bocholt.
Am 08. Februar verstirbt unser langjähriges Ehren- und Vorstandsmitglied Max Schnitzer im Alter von nur 56 Jahren.

1973 erfolgte eine Verbandspokalniederlage gegen damaligen Regionalligisten Bayer Uerdingen (2:7).

1975 schafften die Fußballer des RSV Meerbeck den Aufstieg in die Verbandsliga Niederrhein. Im Laufe der Saison erschien erstmalig die Stadionzeitschrift „RSV-Echo“.

03 Vorsitzender Theo Wolff 1977 19821977 wurde die geplante Fusion mit dem Grafschafter SV durch die Hauptversammlung abgelehnt und der amtierende Vorstand trat geschlossen zurück. Theo Wolff wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der RSV Meerbeck verpasste am Ende der Saison als Dritter der Verbandsliga knapp die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga.

Zum Heimspiel am 10. Februar 1978 gegen Olympia Bocholt wurde der Fernsehsender WDR III erwartet. Die Presse war informiert. Platzwart Jupp Leger wurde mit dem Beflaggen aller Masten betraut. Für dieses Spiel wurde ein Topzuschlag festgelegt.
Es folgte der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Im selben Jahr steigt der RSV Meerbeck mit Erreichen des 7. Platzes in die damals neugegründete Oberliga Nordrhein (3. Liga) auf.
Eine neu erarbeitete Satzung wurde von der Hauptversammlung angenommen und das Kind erhielt seinen aktuellen Namen: „Meerbecker Sportverein (MSV) Moers 13/20 e.V.“.

Die 1980er

1980 dann ein großer Rückschlag und Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte. Finanzielle Forderungen konnten nicht mehr erfüllt werden und die gesamte 1.Mannschaft verließ darauf den Verein. Diese Meldung sorgte bundesweit für Schlagzeilen, dass sie sogar dem ZDF eine Meldung wert war: „Weil kein Geld mehr geflossen ist, haben sich 14 Spieler aus der ersten Mannschaft des Oberligisten aus Moers-Meerbeck abgemeldet“. Der Abstieg in die Verbandsliga war vorprogrammiert.

1981 beschloss die Jahreshauptversammlung eine Satzungsänderung, die den einzelnen Abteilungen ihre finanzielle Selbstständigkeit zurückgab. 70 % der Beiträge verblieben in den Abteilungen.

04 Vorsitzender Rudi Roloff 1982 1987 1988 19891982 war der Verein wieder schuldenfrei und Theo Wulff sah seine Aufgabe als erfüllt an und lehnte eine Wiederwahl ab. Rudi Roloff übernahm das Amt des 1.Vorsitzenden.

1984 gastierte der damalige Bundesligist 1. FC Köln zu einem Freundschaftsspiel im Rheinpreußenstadion.

1986 spielte die Meerbecker C-Jugend in der Niederrheinliga. Friedhelm Schutt wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Nach 4 jährigem Verbleib in der Bezirksklasse schaffte die 1. Mannschaft 1987 den Aufstieg in die Landesliga. Gleichzeitig stiegen die 2. und 3. Mannschaft von der Kreisliga B in die Kreisliga A auf. Auf Grund von Spielermangel musste die Handballabteilung in dem Jahr aufgelöst werden.

Die Sportanlage ging zum 01. Januar 1988 in die Verantwortung der Stadt Moers über. Der Spielbetrieb der Tischtennisabteilung wurde in diesem Jahr eingestellt. Zum 75-jährigen Bestehen wieder ein Rückschlag. Wegen Zahlungsrückständen verließ fast die gesamte Landesligamannschaft am 29. September 1988 den Verein. Es folgte der Abstieg in die Bezirksliga. In der Turnabteilung wurde Sport für Jedermann angeboten. Jugend-, Senioren-, Altersturnen ohne Wettkampfstress, Sportabzeichen und Badminton standen im Fokus.

Am 06. August 1989 fand ein Benefiz-Spiel (7:7) zugunsten der „Lebenshilfe Moers“ in Zusammenarbeit mit SV Scherpenberg, MSV Moers und Stadt-Panorama statt. 2700 Besucher sahen ein rundum gelungenes Programm. Altstars wie Hansi Schmidt, Hennes Löhr, Jochen Hageleit, Herbert Laumen, Uli Potofski und Wilfried Mohren gaben sich die Ehre. Rainer Milinski wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Die 1990er

Ein weiteres Prominenten-Benefizspiel fand am 29. Juli 1990 des SV Scherpenberg in Kooperation mit dem MSV Moers im Rheinpreußen Stadion statt. Etwa 2000 Besucher sahen Stars aus TV, Film, Funk und Sport (Roberto Blanco, Uwe Reinders, Willi Lemke, Willi Lippens, Jürgen Roland, Klaus Fischer, Dagmar Berghoff u.a.), wie sie zugunsten von Kindern in Rumänien und dem Bau eines Kinderspielplatzes in Scherpenberg gegen ein Alt-Star Team des SV Scherpenberg / MSV Moers antraten.

Im Jahr 1991 wurde der mögliche Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksliga knapp verpasst.

1992 stand die Gründung einer Freizeitsport- und Tennisabteilung bevor. Squash und Badminton sollten zukünftig das neue Breiten- u. Freizeitsportangebot abrunden. Im November erschien die erste Auflage der neuen Vereinszeitung.

1993 feierte der MSV sein 80jähriges Bestehen. Die 1. Mannschaft wurde Sieger beim Moerser Hallen-Stadt-Pokal. Am 25. März gastierte die Nationalmannschaft Venezuelas beim A-Ligisten im Rheinpreußenstadion. Zur Jahreshauptversammlung wurde Bodo Krüger zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Dietmar FonteinIm Jahre 1994 wurden 3 Tennisplätze errichtet. Am 16. Juli 1994 trat der Bundesligist Borussia Mönchengladbach mit Uwe Kamps, Karl-Heinz Pflipsen, Holger Fach, Heiko Herrlich u.a. gegen den Bezirksligisten MSV Moers an und gewann dieses Freundschaftsspiel verdient mit 11:0. Etwa 2.000 Besucher sahen die Begegnung. Am 24. Juli 1994 fand wieder ein Prominenten-Benefizspiel der Telekicker im Rheinpreußenstadion statt. Ausrichter war der SV Scherpenberg in Zusammenarbeit mit dem MSV Moers. Der Reinerlös ging an die Krebshilfe. Mit Norbert Dickel, Manfred Ommer, Uli Potofski, Gerd Strack und Herbert Laumen u.a. waren wieder einmal zahlreiche Promis angereist.

Im Jahre 1995 wurde Dietmar Fontein zum neuen 1. Vorsitzender gewählt.

1997 trat der 1. Vorsitzende Dietmar Fontein von seinem Amt zurück und Walter Wenzel wurde zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.

06 Vorsitzender Walter Wenzel 1997 19981998 Aus gesundheitlichen Gründen beendet Walter Wenzel vorzeitig seine Tätigkeit als 1. Vorsitzender beim MSV Moers.

Die Fußballtennisgruppe (BSG) des MSV Moers wurde 1999 Meister in der Niederrheinliga und errang zusätzlich den Titel bei den Westdeutschen Meisterschaften. Zur Jahreshauptversammlung am 7. Mai wurde Egon Murmann zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Die 2000er

Im Jahr 2000 nahm der Bau des heutigen Jugendraumes Gestalt an. Die BSG / MSV Moers Fußballtennisgruppe wurde wieder Meister der Niederrheinliga. Die 1. Mannschaft spielte in der Bezirksliga.

2001 legte der 1. Vorsitzende Egon Murmann sein Amt nieder. Bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Kampmann wurde Karl Weiss zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt.

07 Vorsitzender Egon Murmann 1999 2001Am 21. Juli 2002 fand im Rheinpreußenstadion ein Freundschaftsspiel zwischen dem MSV Duisburg und Trabzonspor statt.

Im Frühjahr 2003 stieg die 1. Mannschaft unter Trainer Jürgen Scheidung in die Landesliga auf. Am 01. Mai 2003 fand in Zusammenarbeit der Alten Herren mit der Sportagentur Deutscher Herold ein Gastspiel der Traditionsmannschaft Gladbacher „Fohlen“ statt. Es war eine Vielzahl Ex-Profis im Stadion: Toni Polster, Wolfgang Kleff, Pele Wollitz, Peter Lehnhoff, Jörg Criens, Horst Wohlers, Gerd Zewe etc.

Die Kolonie Meerbeck feierte im Jahr 2004 ihr 100 jähriges Bestehen. Vom 17. – 19. September fand dazu ein Teil der Feierlichkeiten im Rheinpreußenstadion statt. Zur Jahreshauptversammlung wurde Thomas Schüler zum ersten Vorsitzenden gewählt. Der seit 1997 tätige Trainer des Landesligisten Jürgen Scheidung gab im März seinen Abschied bekannt. Neuer Trainer wurde der ehemalige Bundesligaprofi Dietmar Schacht. Der Abstieg konnte zum Ende der Saison vermieden werden. Im Dezember wurde die Landesligamannschaft mit Nachfolgetrainer Heiko Heinlein mangels Finanzierbarkeit vom Spielbetrieb zurückgezogen. Es folgte der automatische Abstieg in die Bezirksliga.

08 Vorsitzender Martin Borges ab 20052005 wird der noch heute amtierende 1. Vorsitzende Martin Borges in sein Amt gewählt.

In den Folgejahren wurde die 1. Mannschaft durchgereicht, was im Jahre 2007 in der Kreisliga B endete. Am 15. Januar ging die erste Internetseite des Gesamtvereins online.

2009 hatte der Aufbau der Fußballabteilung schneller Früchte getragen als zu erwarten war. Es gab wieder 4 Seniorenmannschaften, eine Frauenmannschaft und im Nachwuchsbereich konnten alle Altersklassen besetzt werden. In der Aufstiegs-Relegation der Gruppenzweiten scheiterte der MSV knapp an Concordia Ossenberg. Die Abteilung Fitness unter Federführung der Laufgruppe „Die Stolperer“ organisierte den ersten „Drei-Halden-Lauf“.

Seit 1. Juli 2011 steht mit Arno Ossowski ein neuer Fußballabteilungsleiter zur Verfügung, der mit der ehemaligen Hobbymannschaft den Spielbetrieb in der Kreisliga B fortführte.

Ab Januar 2012 war Jürgen Scheidung wieder Cheftrainer in Meerbeck und konnte am letzten Spieltag den MSV Moers vor dem Abstieg in die Kreisliga C retten. Nach der Rettung übergab Jürgen Scheidung die Verantwortung an Trainer Cahit Akcil, der mit 13 Spielern vom GSV Moers zum MSV Moers wechselte. Mit der Saison 2012/13 verfügt die Fußballabteilung wieder über 4 Seniorenmannschaften. Die Caritas Kickers, die bereits seit 2005 auf der Anlage des MSV Moers trainieren, wurden jetzt offiziell als eigenständige Abteilung in den Verein aufgenommen. Die Caritas Kickers verfügen über eine 1. und 2. Mannschaft, die an den Behindertensportverbandmeisterschaften erfolgreich teilnehmen. Die Jugendfußballabteilung wurde von Carsten Bujok und Tim Wlazik wiedergegründet und später von Tim Wlazik weitergeführt. Der MSV Moers verfügte nun über 6 Jugend­mannschaften.

100 Jahre MSV Moers

2013: Derzeit sind 535 Mitglieder in verschiedenen Abteilungen des Vereins aktiv. Der Kreissportbund (KSB) zeichnet Heinz Egon Murmann für besondere Verdienste im Ehrenamt aus. Bei den Bezirksmeisterschaften Ruhrgebiet NW spielen die Caritas Kickers in der Regionalliga. Die MSV Moers Alte Herren wurden im April Stadtpokalsieger. Nach 6 Jahren Kreisliga B schafft die 1. Mannschaft nach einem zweiten Platz in der Kreisliga B über Relegationsspiele gegen SV Millingen (A 2:3) und SV Büderich (H 2:1) als Gruppen-Erster am 22. Juni den Aufstieg in die Kreisliga A.

Der MSV Moers feiert sein 100 jähriges Vereinsjubiläum. Die Geschichte geht weiter…

 

 

 

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